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Erneuerbare Energien: Strompreise steigen nur wenig

Kürzlich ist eine neue Studie der Europäischen Klima-Stiftung erschienen, in der die Auswirkungen des verstärkten Einsatzes erneuerbarer Energien auf die Entwicklung des Strompreises untersucht. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Strom in Europa trotz verstärkten Klimaschutzes nicht wesentlich teurer werden soll. So werden die Preise trotz tiefgreifender Umstrukturierung des Strommarktes nur moderat ansteigen.

Nach Ansicht der Experten stellt der Ausbau und die stärkere Vernetzung der Stromnetze im Norden und Süden Europas eine der großen Herausforderungen bei der Umstellung der Stromversorgung auf zum, größten Teil aus erneuerbaren Energien gewonnenen Strom dar.

Die Kapazität der Netze zwischen Frankreich und Deutschland sollen beispielsweise von gegenwärtig sechs auf 20 Watt gesteigert werden. Ebenfalls soll das Stromnetz zwischen Frankreich und Spanien ausgebaut werden. Des weiteren sollte in Zeiten mit wenig Wind verstärkt der mittels Photovoltaik in Frankreich und Nordafrika gewonnene Strom in die nördlichen Regionen Europas gebracht werden. In sonnenarmen Zeiten sollte im Gegenzug Energie aus Windanlage im Norden verstärkt Richtung Südeuropa fließen.

Nach Prognosen der Europäischen Klima-Stiftung es bis zu 53 Milliarden Euro kosten, die Stromerzeugung bis zum Jahr 2050 derartig umzustellen, dass 80 Prozent des Stromes aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden würde. Die Gewinnung aus fossilen Energien ist jedoch ähnlich teuer, weshalb sich eine derartige Umstellung durchaus lohnen würde.

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