Ihre Anbieterübersicht: stromversorgungvergleich.de

Mit Blockheizkraftwerken Energiekosten senken

Bei der Stromversorgung ist man nicht unbedingt auf einen Stromzulieferer angewiesen, man kann auch ganz einfach seinen eigenen Strom erzeugen. Dazu dienen nämlich Blockheizkraftwerke (BHKW), die im Keller installiert werden und Energie erzeugen.
Blockheizkraftwerke haben einen Verbrennungsmotor, der einen Generator antreibt. Dieser Generator erzeugt dann Strom., als Nebenprodukt entsteht außerdem Wärme. Sowohl der Strom als auch die Wärme werden dann für die Warmwasserbereitung und zum Heizen verwendet. Durch diese Kraft-Wärme-Koppelung ergibt sich ein gutes Verhältnis von abgegebener Leistung und zugeführter Leistung, die kleinen „Keller-Kraftwerke“ haben also einen guten Wirkungsgrad und arbeiten effizient.
Besonders lohnt sich der Einbau eines BHKWs in einem Mehrfamilienhaus, weil eine Anlage von 5 Kilowatt, die während des Winters, also dann wenn die Heizungen praktisch den ganzen Tag laufen, hier dauernd Strom und Wärme produzieren können, was ideal ist. Nicht nur in Mehrfamilienhäusern, auch in Schulen, Hotels, in Gewerbe und Industrie sind diese optimalen Bedingungen gegeben, weil es dort immer jemanden gibt, der Strom braucht und viele Betriebsstunden zusammen kommen.

Verbrauchsgemeinschaften machen BHKW rentabel

Für Ein- und Zweifamilienhäusern gibt es noch keine optimale Anlagengröße. Experten raten Interessenten, die in Ein- und Zweifamilienhäusern wohnen dazu, sich mit anderen Interessenten aus der unmittelbaren Nachbarschaft zusammen zu tun und eine Verbrauchsgemeinschaft zu bilden. Dann wird das Blockheizkraftwerk genauso genutzt wie in einem Mehrfamilienhaus und für die Mitglieder der Verbrauchsgemeinschaften ist das BHKW rentabel. Die einzelnen Familien können auf diese Weise knapp 500 Euro weniger für Heizung und Strom zahlen und sind nicht mehr so stark von den Preisschwankungen abhängig oder gar betroffen. Nebenbei wird auch noch weniger CO2 in die Atmosphäre gestoßen, BHKWs helfen also beim Energiekosten sparen und schonen das Klima.
Um ein BHKW noch rentabler zu machen lohnt es sich einen Wasserspeicher anzulegen. In dem kann dann überschüssige Energie gespeichert werden, bis sie dann doch gebraucht wird.
Mit Anschaffungskosten von mehr als 50.000 Euro sind diese kleinen Kraftwerke zwar nicht ganz billig, sie aber dennoch eine lohnenswerte Investition.

Abgelegt unter Allgemein

Einen Kommentar schreiben