Intelligente Stromzähler und schwere Zeiten für die Versorger
Viele Stromverbraucher ärgern sich über die nur schwer nachvollziehbaren Stromrechnungen und verzweifeln teilweise daran. Ab nächsten Jahr soll das allerdings anders aussehen, dann werden nämlich neue Stromzähler in die Häuser eingebaut, wobei es bei allen Neubauten und bei komplett Sanierung von Altbauten Pflicht ist. Diese neuen Messgeräte sind elektronisch und weit intelligenter als ihre analogen Vorgänger. Sie heißen Smart Meter und zeigen den Kunden den Stromverbrauch bis auf die Sekunde genau an. Um es den Kunden noch weiter zu erleichtern soll man den Zählerstand ganz bequem von zu Hause aus mit Hilfe des PCs abfragen können.
Außerdem ist positiv, dass ab Anfang 2011 tageszeitabhängige Tarife von den Versorgern angeboten werden müssen, so dass die Kunden die Möglichkeit haben in preisgünstigen Zeiten Geräte zu nutzen, die viel Strom verbrauchen, wie zum Beispiel Waschmaschinen. So wird das Stromsparen einfach gemacht und für jedermann möglich.
Nach wie vor sollen die Stromkonzerne mehr und mehr in die erneuerbaren Energien investieren. Dazu wurden bereits vor der Küste Deutschlands Offshore-Windanlagen aufgestellt, die in der Zukunft für einen Großteil des Stroms verantwortlich sein sollen. Dazu werden kilometerlange Leitungen von den Windanlagen ins Landes Innere verlegt, damit der Strom zu den Verbrauchern gelangt. All das kostet die Stromkonzerne eine Unmenge Geld und einen wirklichen Vorteil haben sie dadurch nicht. Erst in ein paar Jahren, wenn die Mehrheit der deutschen Haushalte mit den Smart Metern ausgestattet ist werden sie sich für die Stromversorger bezahlt machen, diese können dann nämlich besser und gezielter Strom einkaufen, ohne dass sie am Ende auf einem Überschuss sitzen bleiben.
Ein weiteres Problem für die Konzerne ist derzeit, dass die Genehmigungen für den Neubau von Kraftwerken nur schwer zu bekommen sind. Obwohl die Bundesregierung genauso ein Interesse daran hat, dass alte Kraftwerke modernisiert werden und neue gebaut werden, weil so der CO2-Ausstoß reguliert wird und das ist schließlich zum Wohl aller Menschen.
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